Gestatten – Wissen gewinnt!

Acht Bilder, acht Buchstaben

Erst einmal: vermutlich ist es bei Euch auch so. Diese Seite (und alle anderen hier) erscheint in Rot. Das ist kein neues Farbkonzept, das ich mir ausgedacht habe. Das ist einfach so passiert, ich habe keine Ahnung, warum, und auch keine, wie ich das ändern kann.
Sollte jemand von Euch eine Idee haben (außer Cache löschen oder Layout nochmal neu gestalten und speichern) sehr gerne her damit! (In der Bearbeitungsversion erscheint übrigens alles ganz normal, ebenso auf meinem Smartphone.) Mir bleibt erstmal nix anderes übrig, als mich für die Unannehmlichkeit zu entschuldigen und zu hoffen, dass Ihr mir trotzdem die Treue haltet.

– ein Lösungswort

Ich wollte ja eigentlich – weil wir es hier zur Zeit mit Lücken und Unvollständigkeit haben – über nicht beendete Kunstwerke schreiben. Nun ist mir aber ein sehr hübsches, sehr anschauens- und lesenswertes Buch dazwischen gekommen, das ich Euch kurz vorstellen will und das Ihr – Achtung, schlimmer Kalauer! – ge-Wien-en könnt.

VER ICON – Was Bilder erzählen heißt die feine Publikation, die im Januar (oder, wie man in ihrem Herkunftsland sagt, Jänner) dieses Jahres im Dachbuch Verlag erschienen ist. Ich finde es ja schon allein wegen des Covers toll, weil es Die Heimkehr der Jäger zeigt – eines der wunderbaren Wimmelbilder von Pieter Bruegel d.Ä. Mit diesem und 21 weiteren Gemälden nimmt uns der Autor Johannes Domsich mit auf eine aufschlussreiche Tour durch das Kunsthistorische Museum Wien. Seine Texte sind eine ausgewogene Mischung aus guter Beobachtung, dezent eingeflochtenem Grundwissen und eigenen Überlegungen, die dazu animieren, sich seine eigenen Gedanken zum Bild zu machen. Abgerundet werden sie durch die sehr guten Fotografien der Gemälde und ihrer Details. Hier könnt Ihr einen Blick ins Buch werfen!

Wenn Ihr das Buch gewinnen wollt, dann macht das Quiz und findet das Lösungswort! (Falls nicht, ist auch nicht schlimm. Ich behalte das schöne Buch auch sehr gerne für mich :D)

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No. 1

Das Gemälde ist für diesen Maler ganz untypisch hell. Stellt Euch die Szene viel dunkler vor,
nur die Figuren wie von einem Spot beschienen, dann seid Ihr näher dran an der Malerei,
die wir von diesem Künstler kennen. Typisch ist hier aber die Detailfreude, die sich vor allem
in den Gesichtern zeigt. Auch sein eigenes hat der Künstler immer wieder in Radierungen und
Gemälden festgehalten.

> Notiert den 6. Buchstaben seines Namens.

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No. 2

Sonnenblumen? Das kann doch nur der eine sein!
Nein, in diesem Fall hat sich einer seiner Zeit-,
aber nicht Stilgenossen das Motiv vorgenommen.
Heute ist er vor allem für die vielen Bilder
einer Blumenart bekannt, die es nicht trocken mag
und die der Maler zahlreich in seinem Garten
(eher ein Park) vorfand.

> Den ersten Buchstaben seines Vornamens solltet Ihr Euch merken.

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No. 3

Das Format dieses Bildes ist für den gesuchten Künstler nicht nur ungewöhnlich klein –
eines seiner Hauptwerke, das er alleine über Jahre hinweg ausführte, füllt einen
ganzen „Himmel“ aus – er ist auch eher in einer anderen Kunstgattung bekannt.
Das verrät uns hier vielleicht der Körper des Toten –
wirkt er nicht wie aus Marmor gemeißelt?

> Er wird meistens nur mit dem Vornamen genannt, von dem Ihr den 9. Buchstaben braucht.
Von seinem weniger bekannten Nachnamen benötigt Ihr den 6. Buchstaben.

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No. 4

Eine Ratte mit zu kleinem Kopf oder eine Maus mit Rattenkörper? Bei einem anderen Nager war unser Künstler sehr viel genauer, was die Proportionen betrifft. Diesen hat er auch mit seinem Monogramm versehen. Eine frühe Form des Copyrights, denn seine Arbeiten waren zu Lebzeiten schon so heiß begehrt, dass man sie gerne fälschte.

> Nehmt den ersten Buchstaben seines Vornamens mit.

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No. 5

Only the good die young…
– Nur die Guten sterben jung. Das gilt leider auch für diesen Autodidakten,
der zeitlebens mit schweren Depressionen zu kämpfen hatte.
Mit seinem unverwechselbaren Pinselstrich wurde er zu einem
Vater der Moderne und posthum zu einem der teuersten Maler der Welt
.

> Von Mittelteil seines Namens den Ersten.

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No. 6

Gern hat er die Frau´n geküsst. Und sie häufig – ganz anders als hier –
so erotisch und verführerisch abgebildet, dass seinen prüden Zeitgenossen der Atem stockte.
Gold muss seine Lieblingsfarbe gewesen sein, denn er verwendete es üppig, auch in einem
seiner bekanntesten Bilder, das ein Liebespaar bei dem zeigt, was auch der Maler gerne tat (s.o.).

> Hier ist der erste Buchstabe seines vollständigen Namens.

 

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No. 7

Und Tiere konnte er auch noch! Wie überhaupt scheinbar fast alles.
Eines der berühmtesten Bilder der Welt (wenn nicht überhaupt das Berühmteste)
ist von ihm. Dabei war die Malerei für den Erfinder und Forscher nur eine lästige,
aber notwendige Geldquelle. Viel lieber beschäftigte er sich mit der Untersuchung
des menschlichen Körpers, der Entwicklung von Flugobjekten und Kriegswaffen. 

> Nehmt vom ersten und vom letzten Namensteil stets den hintersten Buchstaben.

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No. 8

Der Künstler scheint Fleisch in jeder Form geliebt zu haben.
Hier wird es noch gejagt, in seinen großformatigen Gemälden
ist es dann an Damen zu betrachten, für deren Körperform
der Name des Malers heute Pate ist.

> Vom zweiten Vornamen den zweiten Buchstaben.

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Und jetzt nur noch sortieren…

So, nun habt Ihr 10 Buchstaben, die Ihr nur noch in die richtige Reihenfolge bringen müsst. Dann ergeben sie den Namen einer meiner Lieblingsmaler. Bei ihm ist der Vorname weniger bekannt – der war schon durch einen der hier Genannten besetzt. Deswegen wurde der Herkunftsort seiner Eltern zu seinem Künstlernamen.

…und vielleicht gewinnen!

Schreibt mir das Lösungswort per Mail. Einsendeschluss ist der 31. Juli.Das Los entscheidet, ich drücke Euch allen die Daumen!

Transparenz: Das Buch wurde mir vom Dachbuch Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt.

Beitragsbild: Correggio: Jupiter und Io (Detail), 1531 oder 1532, Kunsthistorisches Museum Wien

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